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Flachdach und Terrassen

Der wesentliche Unterschied zwischen einschalen („Warmdach“) und zweischaligen („Kaltdach“) besteht in der Tatsache, daß hier eine Belüftung der Dämmung entweder stattfindet oder nicht.
Es spielt hier keine Rolle, ob es sich um ein Steil- oder Flachdach handelt. Das Prinzip ist dasselbe.
Der Nachteil der zweischaligen Dächer besteht darin, daß die Wärmedämmung nachträglich nur mit sehr hohem Aufwand verbessert werden kann. Allerdings wird eingeführte Feuchte wieder abgeführt, was die Dämmung etwas unempfindlicher macht. Voraussetzung ist natürlich eine funktionierende Belüftung. Genau dies ist aber bei den meisten Dächern eben nicht gegeben. „Feinde“ der Belüftung sind ungünstige Lagen und/oder komplizierte Dachlandschaften sowie Ausbaute (Gauben etc.)
Der sommerliche Wärmeschutz ist, bei funktionierender Lüftung, besser als bei einem einschaligen Dach.
Bei den hauptsächlich im Flachdachbereich eingesetzten einschaligen Dächern handelt es sich um eine Standardkonstruktion. Hier kann bei einer Sanierung ohne weiteres die Dämmstoffdicke erhöht werden.
Für die heutigen Steildächer werden im Grunde ebenfalls einschalige Dächer eingesetzt, da die Sparrenhöhen voll ausgenutzt werden sollen. Da hier dann die Belüftung fehlt, ist besonderer Wert auf die Luft- und Dampfsperre zu legen. Es darf hier Feuchtigkeit gar nicht erst in die Dämmung gelangen, da diese ja nicht durch einen Luftstrom wieder austrocknen kann.

Dampfsperre
Die Dampf- und Luftsperre kann aus den verschiedensten Materialen bestehen. Bei Stahlbetondecken kann diese auch aus Kunststoffolien bestehen. Ein dichter Anschluß der Nähte ist nicht erforderlich. Allerdings sind Durchbrüche Dampf- und Luftdicht anzuschließen.
Bei Trapezblechen sind lose verlegte Folien denkbar ungeeignet ! Hier kann man entweder bituminöse Dampfsperren einsetzen, oder aber spezielle selbstklebende Dampfsperren. Die immer wieder verwendete V 60 S4 + Al ist aber schlichtweg zu empfindlich (V 60 S4 + Al = Rohglasvliesbahn, 4 mm dick, Schweißbahn, Aluminiumeinlage). Hier ist eine Glasgewebebahn G 200 S4 + Al wesentlich geeigneter. Oder aber eben Systembahnen.

Wärmedämmung
Die Wärmdämmung kann bestehen aus: Polystyrol („Styropor“), Extruder-Schaum, PUR, Mineralfaser oder Schaumglas. Andere Dämmstoffe werden nur selten eingesetzt. Auf Betondächern hat sich Polystyrol alleine wegen des günstigen Preises durchgesetzt. Auf Stahltrapezblechen kommt es aber immer wieder zu Dämmstoffwanderungen. Hier ist Mineralfaser oder Schaumglas besser geeignet. PUR hat den besten Dämmwert aller Dämmungen, so daß hiermit die Höhen reduziert werden können. Von daher eignet sich PUR insbesondere für Terrassen und Balkone. PUR ist jedoch teurer als Polystyrol. Extruder-Schaum wird als Umkehrdämmung eingesetzt (hier liegt die Dämmung auf der Abdichtung) oder auch bei höheren Belastungen. Extruderschaum hat die gleiche Belastungsmöglichkeit wie PUR, ist aber wasserfest.
Nur Mineralfaser und Schaumglas sind nicht brennbar.
Schaumglas, das teuerste Dämmprodukt, ist nicht brennbar, verrottet nicht, wasserdicht und wasserfest sowie dampfdicht. Zudem ist die Entsorgung problemlos, da es sich im Grunde um Sand handelt.

Abdichtung
Hier scheiden sich die meisten Geister. Es gibt die „weiße“ und die „schwarze“ Fraktion.
Gemeint sind damit die Vertreter der Kunststoff-Abdichtungsbahnen („Folien“) bzw. der bituminösen Abdichtungsbahnen.
Da wir von der planungsgruppe dach pd® nicht für die Industrie tätig sind, gehören wir keiner der Fraktionen an, sondern beurteilen die Vor- und Nachteile der jeweiligen Produkte neutral.
An dieser Stelle würde ein Vergleich erstens zu weit führen und zweitens in der Praxis nicht anwendbar sein. Es hängt immer von vielen Umständen ab, welche Lösung gewählt wird.

Oberflächenschutz
Im Wesentlichen werden hier verwendet: gewaschener Kies, Plattenbeläge oder Schiefersplitt und keramische Einstreuungen. Alle Arten gelten als sog. „harte“ Bedachung, die im Sinne der DIN 4102 beständig ist gegen Funkenflug und strahlende Wärme sind.

Kies und Plattenbeläge übernehmen aber auch die Windsogsicherung. Bei beschieferten Abdichtungen sind diese entweder mechanisch befestigt oder es handelt sich um einen komplett verklebten Dachaufbau.

Lebensdauer
Die Lebensdauer hängt natürlich von den äußeren Umständen, der Nutzung aber auch stark von den verwendeten Materialien.
Aber nicht nur die Abdichtung ist hier entscheidend, sondern das ganze Abdichtungs- und Dämmpaket. Hier ist eben eine intensive Beratung erforderlich. Die Lebensdauer kann von etwa 7 Jahren bis über 50 Jahre reichen.
Die Lebensdauer kann durch Wartungsverträge nicht unerheblich verlängert werden. Oftmals reicht auch ein reiner Inspektionsvertrag.
Eine Anfrage bei uns Ihrem vertrauten Dachdeckermeister hilft Ihnen weiter.


Weitere Abdichtungsmöglichkeiten

Bitumeneindeckung
Folieneindeckung
Mineralische Abdichtung
Flüssigkunstoffabdichtung

Dachbegrünung

Beläge
Betonwerksteinplatten

Farbabweichungen vom Original und von gedruckten Mustern lassen sich nicht vermeiden, da jeder Monitor eine andere Farbwiedergabe hat.
Die Zusammenstellung von beispielhaften Oberflächenmustern ist nur eine kleine Auswahl aus der Vielfalt verfügbarer Betonwerksteine. Wir geben hiermit Anregungen bezüglich Farben, Strukturen und Oberflächenausführungen.

Die Hersteller von Betionwerkstein stellen Ihnen gerne weitere Muster vor oder fertigen diese nach Ihren individuellen Vorstellungen. Durch Variationen in Zementen, farbigen Körnungen und Farbpigmenten sind nahezu alle Ideen realisierbar. Die farblichen Wirkungen des Betonwerksteins können durch verschiedene Oberflächenbearbeitungen wie z.B.:

feinschleifen
polieren
feinwaschen
strahlen
sandstrahlen
(s.a. DIN 18 500)
besonders zur Geltung gebracht werden.

Oberflächenbehandlungen, wie zum Beispiel Wachsen, können bei Werkstücken – beispielsweise Treppen – bereits im Werk ausgeführt werden. Bei Bodenbelägen erfolgt diese Behandlung erst nach dem Verlegen.

Wir haben auf genaue Materialbezeichnungen wie Angabe der Zuschläge verzichtet, da diese – aus einem Abbaugebiet mit ähnlichem Aussehen verschiedene Bezeichnungen haben können.

Geringe Farbabweichungen können sowohl durch die natürlichen Zuschläge als auch durch den Druck entstehen.

Farbmuster


Holz für den Balkon, Terrasse und Garten (25 Jahre Wetterfest) Bangkirai das Terrassenholz
Weitere Wetterfeste Holzarten: Bangkirai, sib Lärche, Western Red Cedar, Douglasie(Oregon)
Bangkirai
Für Zäune, Terrassen, Portschen, Stege, Gartenteiche, Schwimmbadumrandung, Gartengestaltung.

Bangkirai ist eine Holzart aus Indonesien. Sie hat eine hohe Dichte und ist dadurch sehr haltbar, schwer und stabil. Bangkirai Gartenholz hat eine Lebensdauer von ca. 20-30 Jahren. Im Gegensatz zu anderen sehr haltbaren Holzarten zeigt Bangkirai wenig Neigung zu Verformung und ist darum besonders gut wechselnden Wetterverhältnissen gewachsen.

Wie bei Eiche verursacht Eisen blau-schw. Verfärbungen bei Bangkirai. Verarbeiten Sie Bangkirai daher ausschließlich mit Befestigungsmaterial aus nicht rostendem Edelstahl. Die Inhaltstoffe von Bangkirai haben eine braune Farbe und werden oft in freier Bewitterung ausgewaschen.
Die Bangkirai Stämme werden selektiv nach Art und Durchmesser aus den Wäldern gewonnen. Kahlschlag ist strengestens verboten. Für jeden gefällten Baum gibt es eine Neuanpflanzung unter strenger Aufsicht eines unabhängigen Inspektionsinstituts. Dies ist das Prinzip der Nachhaltigkeit. Die Bodendielen werden in Indonesien gesägt, gehobelt und weiterverarbeitet.

Schwerwiegende Vorteile
Bangkirai ist bereits von Natur aus sehr unempfindlich gegen Nässe. Das Holz kann ohne jede Imprägnierung eingesetzt werden. Auch nach längerer Nutzung stehen keine Fasern oder Splitter ab, das Holz wird nicht spröde – so kann man gefahrlos barfuß laufen. Ohne Behandlung wird das gelblichbraune bis kräftig-braune Holz aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses allerdings mit der Zeit leicht gräulich bis silbrig schimmernd. Dem können sie aber mit handelsüblicher Lasur vorbeugen, oder Sie behandeln das Holz etwas arbeitsaufwendiger, dafür aber umweltschonender, mit Paraffinöl.

Der zweite gewichtige Vorteil von Bangkirai ist wahrlich sein Gewicht. Das Holz ist um die Hälfte schwerer als übliche Harthölzer und etwa doppelt so hart wie Eiche. Das Holz hat zudem fast keine Astlöcher oder Harzblasen. Damit ergeben sich mehrere Vorteile: das Holz bricht oder verdreht sich nicht, es tritt kein Harz aus, das angrenzende Innenböden (Teppich, Parkett) verschmutzen könnte, Holzkonstruktionen aus Bangkirai sind enorm massiv und stabil – selbst ein kräftiger Wind bringt nichts aus dem Gleichgewicht.

Anwendungsbereiche
Bangkirai eignet sich aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber sämtlichen Witterungseinflüssen, seiner Pilz- und Insektenresistenz hervorragend für Ihren Garten, zum Beispiel als Bodenholz
Holz ist ein idealer Bodenbelag im Freien. Warum? Eine Eigenschaft von Holz ist seine gute Wärmedämmung. An heißen Sommertagen erwärmt sich das Holz nicht übermäßig, während es an kühleren Tagen nicht die Kälte bis an ihre Füße vordringen läßt. Ideal also wenn man gerne mal Barfuß unterwegs ist, egal ob es sich nun um eine Terrasse, einen Gartenweg oder ein Schwimmbad handelt. Das Holz kann entweder als Holzfliese oder als Bodendiele verlegt werden. Der Belag läßt sich leicht reinigen, ist auch bei Nässe rutschfest und trocknet recht schnell wieder ab.

Sie sehen also, Bangkirai ist das Holz für den Garten, das fast keine Wünsche mehr offen läßt. Die Probleme normaler Hölzer – häufige Nachbehandlung, Fäulnis oder zerfasertes und ausgebleichtes Holz – gehören damit der Vergangenheit an.

PFLEGETIP: Die Farbe bleibt durch eine Behandlung mit umwelt- und gesundheitsfreundlichen Holzlasuren erhalten. Zum Beispiel: Klar-Öl-Lasur. Zur Verschraubung nur Edelstahl- oder feuerverzinkte Beschläge verwenden, da Eisen zu Flecken führen kann.

Technische Daten Bangkirai:
Bangkirai (bot. Shorea laevis)
weitere Handelsnamen: Yellow Balau, Selangan Batu No.1
Herkunft: Indonesien und Malaysia

Technische Daten: Gewicht bei Anlieferung 1000 – 1100 kg/cbm
Dauerhaftigkeitsklasse 1-2 d. h. lange Lebensdauer. Hart und reibungsfest, feinrissig, wenig splitternd, keine chemische Behandlung notwendig.
Farbe hell bis mittelbraun, zuweilen leicht gelblich mit der Zeit bildet sich eine feine silbrig-graue Patina. Trocknungsschwund sehr hoch, Verzug mittelmässig. Kleine Wuchsfehler, etwas Splint an den Kanten. Kleine Wurmlöcher (Pinholes-Durchmesser 1-1,5 mm) sind eine typische Eigenschaft, verursacht durch Insekten, die nur im lebenden Bau aktiv sind (=Nassholzbohrer). Inhaltstoffe/Gerbsäure (cfr.Eiche) bauen nicht nur die Resistenz auf, können aber auch durch Regen in Form einer braunene Flüssigkeit herausgewaschen werden; der direkte, ungeschützte Kontakt zu verputzten und anderen hochwertigen Wänden/Boden ist zu vermeiden; bei höhergelegener Verlegung sind Entwässerung/Regengulli/Fallrohren vorzusehen. Nur Edelstahlverschraubung: Der Eisenkontakt verursacht blau-schwarze Verfärbungen und sollte grundsätzlich vermieden werden, da die Inhaltstoffe das Eisen korrodieren. Flecken ggf. mit Oxalsäure/heissem Wassr entfernen.

Anwendungsbeispiele


Fordern Sie uns, wir beraten Sie gerne!

info@vhd-koeln.de

Leistungen

  • Deckarten
  • Steildach
  • Flachdach u.Terrasse
  • Dämmarten
  • Dachentwässerung
  • Metalle
  • An-Abschlüsse
  • Dachbelichtung