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Dämmarten

Wärmedämmung / Dämmstoffe

Allgemeines
Der Wärmeschutz der Außenbauteile sorgt für eine Minimierung der Wärmeverluste über die Gebäudehülle (Transmissionswärmeverluste).
Wärmedämmung vereinigt daher drei Aspekte in sich:

Umweltschutz
Die Beheizung eines Gebäudes verursacht große Mengen an Energieverbrauch, einhergehend mit einer Zunahme des CO2-Ausstoßes und anderer Schadstoffe, die bei der Nutzung fossiler Energieträger entstehen.
Die daraus entstehenden Folgeerscheinungen (Klimaveränderungen, Luftverschmutzung, Waldsterben) können durch einen gezielten Einsatz von Wärmedämmungen zumindest abgeschwächt werden, da ein Gebäude mit höherem Wärmedämmstandard bei gleicher Wohnqualität wesentlich weniger an Heizenergie verbraucht, als ein schlechter gedämmtes Bauwerk

Wirtschaftlichkeit
Gute Wärmedämmung kostet dem Bauherrn zwar zunächst Geld, unter Berücksichtigung einer etwa 30-jährigen Nutzungsdauer des Gebäudes ist jedoch ein erheblicher Gewinn für den Bauherrn zu erwirtschaften.
Um eine maximalen ökonomischen Nutzen zu gewährleisten, ist ein vernünftiger Kompromiß aus eingesetzten Kosten und zu erwartender Energieeinsparung anzustreben.

Bauphysikalische Eigenschaften
Eine Zuordnung der einzelnen Dämmstoffe zu den verschiedenen Einsatztypen erfolgt über Kurzzeichen. Diese Kurzzeichen geben dem Anwender einen Überblick über das Einsatzgebiet des Dämmstoffs.
Typ Bedeutung Möglicher Einsatz im Gebäude

W   nicht druckbeanspruchbar belüftete Dachkonstruktionen, Wände allgemein
WD  druckbeanspruchbar unter Dachhaut, unter Böden mit druckverteilender Konstruktion
WL  nicht druckbeanspruchbar belüftete Dachkonstruktionen
WS  druckbeanspruchbar mit höherer Belastung unter Böden / Dacheindeckungen mit druckverteilender Konstruktion
WV  nicht druckbeanspruchbar, beanspruchbar auf Abreiß- und Scherfestigkeit Wärmedämmverbundsysteme
WZ   leicht zusammendrückbar Zwischen – Sparren – Dämmung
T    Trittschalldämmstoff Unterkonstruktion für schwimmenden Estrich
TK   Trittschalldämmstoff mit geringer Zusam-mendrückbarkeit Unterkonstruktion für Fertigteilestrich

Ein wichtiger Parameter zur Charakterisierung eines Dämmstoffs ist die Wärmeleitfähigkeit, Symbol l, je niedriger der Zahlenwert der Wärmeleitfähigkeit, umso besser sind die wärmedämmenden Fähigkeiten des Baustoffes.
Nach den Rechenwerten der dämmstoffspezifischen Wärmeleitfähigkeit teilt man die Dämmstoffe in sogenannte Wärmeleitfähigkeitsgruppen ein, so kennzeichnet „WLG 035“ beispielsweise einen Dämmstoff, der eine Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(mK) aufweist.
Die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl m kennzeichnet den Widerstand gegenüber der Wasserdampfdiffusion des Bauteils. Je niedriger der Wert dieses Parameters, umso diffusionsoffener ist der Baustoff.
Die Rohdichte ist dann von Interesse, wenn der Dämmstoff an statisch beanspruchten Bauteilen (Dachstühle, Holzkonstruktionen) zu Einsatz kommen soll. Je höher die Rohdichte, umso größer ist das Gewicht der Wärmedämmung.
Bei Gebäudeteile, bei denen Brandschutz eine Rolle spielt, muss auch das Brandverhalten des Dämmstoffs berücksichtigt werden. Die Unterteilung erfolgt in die Klassen A1, A2, B1, B2 und B3.
Baustoffklasse Bedeutung
A 1 Nichtbrennbarer Baustoff ohne brennbare Bestandteile
A 2 Nichtbrennbarer Baustoff mit geringem Anteil brennbarer Baustoffe
B 1 Schwerentflammbare Baustoffe
B 2 Normalentflammbare Baustoffe
B 3 Leichtentflammbare Baustoffe

Wird der Dämmstoff erdberührt eingesetzt, muss auch auf die Feuchtigkeitsbeständigkeit des Dämmmaterials geachtet werden.
Einsatzbereiche

Der Einsatzbereich eines Dämmstoffs ist primär durch die Art und Lage des zu dämmenden Bauteils begrenzt.
Man kann die Dämmmaterialien nach Lieferformen in festen Platten, Bahnen oder Matten, sowie schüttfähigen Materialien unterscheiden.
Materialien mit wärmedämmenden Eigenschaften, die am Bau eingesetzt werden, sind: Künstliche Mineralfasern (z.B. Steinwolle), geschäumte und geblähte anorganische Stoffe (z.B.Schaumglas), geschäumte organische Dämmstoffe (z.B. Styropor), Zellulose- und Holzdämmstoffe (speziell aufbereitetes Altpapier, Holzwolle), andere pflanzliche Dämmstoffe (z.B. Kork,
Kokos, Schilfrohr), tierische Dämmstoffe (Schafwolle).

Schüttfähige Materialien (z.B. Blähperlite) eigenen sich vornehmlich für die Dämmung horizontaler Flächen, da ein Absetzen des Materials, verbunden mit einer Hohlraumbildung, die nachträglich kontrolliert und beseitigt werden muss, schwer zu vermeiden ist.
Matten und Bahnen sind ebenso wie feste Platten universell einsetzbar, hier liegen die Unterschiede in der Verarbeitbarkeit des Materials (Zuschnitt, Handling, Befestigung).
Bei einigen Einsatzgebieten beschränkt sich der Auswahlbereich der Dämmstoffe auf wenige Materialien. So kommt bei einer Perimeterdämmung fast immer Schaumglas, XPS oder PUR zum Einsatz.

Vollsparrendämmung

Aufdachdämmung

Fassadendämmung

Flachdachdämmung

Nie mehr Hitze in der Dachgeschosswohnung

Sie mögen es heiß wie in einer Sauna in Ihrer Dachgeschoßwohnung?
Ihre Dachgeschosswohnung sieht aber nicht wie eine Sauna aus und ist ach nicht holzvertäfelt und einen Aufguss haben Sie heute auch noch nicht gemacht?
Temperaturen von 50 Grad und mehr wünscht sich niemand in der eigenen Dachgeschoßwohnung.
Im Sommer, in Dachgeschosswohnungen können Sie aber an der Tagesordnung liegen, wenn keine richtige, ausreichende Wärmedämmung im Dach verlegt wurde. Wir verraten Ihnen, wie ein professioneller Dachdecker Ihre Vorfreude auf den Sommer wiedererwecken kann.
So heiß kann es im Sommer werden
Der Sommer steht vor der Tür und damit auch eine hoch stehende, lange scheinende Sonne. Sie brennt vor allem in den Mittagsstunden der Sommermonate mit voller Wucht auf Ihr Dach und bewirkt auf der Dachoberfläche Temperaturen von gut und gerne 90°C! Das reicht auf jeden Fall an Sauna-Niveau heran.
Die Dachhaut soll die Hitze aus den Räumen unterm Dach fernhalten. Erste Bastion gegen die Sonnenhitze: die Dacheindeckung. Dachziegel, Metallplatten und Co. können einen großen Teil der Hitze absorbieren, doch noch immer strahlen äußerst hohe, unangenehme Temperaturen in die nächsten Schichten.
Sauna ist gesund, überhitzte Wohnräume nicht
Ist unter diesen Schichten nicht auch eine entsprechende Wärmedämmung mit dabei, können Räume unter dem Dach durchaus 40°C oder – bei langer, intensiver Sonneneinstrahlung – 60°C heiß werden. Im Gegensatz zur Sauna, der viele wohltuende Effekte nachgesagt werden, sind dauerhaft hohe Temperaturen in Wohnräumen ganz und gar nicht gesund.

Wärmedämmung gegen Hitze unterm Dach

Eine gesunde Vorsorge vor dem kommenden Sommer kann also nicht schaden. Haben Sie bereits einige Monate des letzten Sommers im wahrsten Sinne „unter“ der Hitze gelitten? Mit einer effektiven und professionellen Dachdämmung gegen Hitze kann Abhilfe geschaffen werden. Bereiten Sie sich und Ihre Wohnräume optimal auf den Sommer vor und prüfen oder erfragen Sie, ob Ihr Dach mit einer Wärmedämmung ausgestattet ist.

Wie wird die Dachdämmung eingebaut?
Wenn Sie oder Ihr Vermieter diese Frage verneinen können, sagen Sie ‚Ja‘ zur Dachdämmung. Diese kann im Dach auch nachträglich eingefügt werden, dafür stehen die so genannten Dachsparren Pate. Die Sparren sind die Träger in der Dachkonstruktion, die von der oberen Dachkante (First) zur unteren (Traufe) verlaufen. Die Dachdämmung kann je nach Dachkonstruktion entweder zwischen, unter oder auf den Sparren angebracht werden. Die Dämmmaterialien unterscheiden sich in Material, Einbaumethode und Preis.

Fazit so lässt Sie die Hitze kalt
Welche Dachdämmung ist die beste für Ihr Dach?
1. Aufsparrendämmung bestehend aus einen PU Dämmung wie beim Kühlschrank nur viel dicker wir verlegen zur Zeit 160 – 180 mm Absorbierung der Wärme unter dem Dach ca. 80-95%
2. Zwischensparrendämmung aus Glas – oder Mineralwolle mit Holzfaserplatten Auflage auf den Sparren
Absorbierung der Wärme unter dem Dach ca. 50%
3. Zwischensparrendämmung aus Glas – oder Mineralwolle ohne Holzfaserplatten Auflage auf den Sparren
Absorbierung der Wärme unter dem Dach ca. 30-40%

Das weiß ein professioneller Dachdecker er kann Ihnen bei der Beratung helfen.

Die Dachdämmung ist kein Hexenwerk, aber durchaus Profi-Handwerk.

Leistungen

  • Deckarten
  • Steildach
  • Flachdach u.Terrasse
  • Dämmarten
  • Dachentwässerung
  • Metalle
  • An-Abschlüsse
  • Dachbelichtung